Wie ist die aktuelle, wirtschaftliche Situation in der Berufsfotografie 2016

Umfrage zu: Erlösen / Kosten / Gewinnen / Gehältern / Kundenzahlen / Investitionen / Zufriedenheit / Ausrüstung u.v.m.

Umfrage in Deutschland und dem benachbarten Ausland speziell unter den Berufsfotografen der Portrait- und Hochzeitsfotografie (Peoplefotografie), die etwa 70% aller Berufsfotografen insgesamt ausmachen.

Aufgrund der in den letzten Jahren stark veränderten Marktsituation durch die immer größer werdende Zahl von Anbietern, führten die FotoWerkstatt, das privatwirtschaftliche Weiterbildungszentrum für Berufsfotografen und der bund professioneller portraitfotografen (bpp), gleich lautende Befragungen zur Wirtschaftlichkeit der Arbeit von Berufsfotografen durch.

Insgesamt beteiligten sich 587 Berufsfotografen (563 aus Deutschland) – darunter 201 Mitglieder des bpp – an der Umfrage.
Die teilnehmenden Fotografen aus dem Ausland kamen mehrheitlich aus der Schweiz und Österreich.

Die Umfragen waren anonym und wurden anschließend zu einer Gesamtumfrage verknüpft und ausgewertet.

Niemals zuvor hat es in dieser Ausführlichkeit eine solche Umfrage, mit insgesamt 60 Fragen, zur wirtschaftlichen Situation unter Berufsfotografen gegeben.

Die Ergebnisse der Umfrage können allerdings nur teilweise als repräsentativ betrachtet werden, da sich insgesamt nicht ausreichend viele Fotografen daran beteiligt.
Speziell aus den Gruppen der jüngeren Fotografen, der Nebenberufler und der auf ein Berufsfeld spezialisierten Fotografen kamen quantitativ zu wenig Teilnehmer. Auch war die Beteiligung innerhalb der verschiedenen deutschen Bundesländer unterschiedlich hoch, derer aus dem benachbarten Ausland gering.

Hauptsächlich wurde die Umfrage von hauptberuflich agierenden Fotografen beantwortet, die auch schon länger als Berufsfotograf arbeiten.

Dennoch geben die Ergebnisse der Umfrage einen klaren Fingerzeig und deutliche Erkenntnisse, wie es um die wirtschaftliche Situation bei den Berufsfotografen der Portrait- und Hochzeitsfotografie im Jahr 2016 bestellt ist.

Für den größten Teil der Fotografen, die die Umfrage beantwortet haben, gestaltet sich die wirtschaftliche Lage schwierig.
Bei einem mehrheitlichen Anteil liegen die erwirtschafteten Gewinne 2015 unter dem notwendigen beruflichen Existenzminimum.

Überwiegend haben die meisten Fotografen in den Kernbereichen der Portrait- und Hochzeitsfotografie in den letzten Jahren teilweise herbe Rückgänge bei Kundenzahl, Umsatz und Gewinn verkraften müssen. Jedoch wurden in der Business- und Werbefotografie, soweit sie angeboten wird, teilweise deutliche Zuwächse erzielt, was Hoffnung macht.

Doch lesen Sie selbst, bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil und vergleichen Sie die Ergebnisse der Umfrage mit Ihren eigenen, persönlichen Geschäftszahlen.

Umfrage Mai 2016Auswertung – Analyse mit Kommentierung

Die wichtigste Frage vorab:

Was verdiente in Deutschland ein selbstständiger Berufsfotograf (Betriebsgewinn vor persönlichen Steuern) durchschnittlich im Jahr 2015 und wie zufrieden war er in den drei wichtigsten Kernbereichen seiner Arbeit?

Der durchschnittliche Gewinn im Jahr 2015 betrug: ca. 29.000,-€ (bei einem durchschnittlichen Nettoumsatz von ca. 81.000,-€).
Die Fotografen des bpp erzielten dabei ein Ergebnis bei einem Gewinn von 35.900,-€ (Umsatz: 108.000,-€).
Die ausländischen Fotografen, die in dieser Berechnung nicht berücksichtigt wurden, liegen beim Gewinn bei 40.400,-€ und beim Umsatz bei 132.000,-€.

Die Frage nach der Zufriedenheit in den letzten drei Geschäftsjahren (2013-2015) erbrachte folgendes Ergebnis:

ZUFRIEDEN waren mit dem geschäftlichen Verlauf …

… ihrer Hochzeitsfotografie 44%  –  nicht zufrieden waren 56%.
… ihrer Portraitfotografie 45%  –  nicht zufrieden waren 55%.
… ihrer Business- und Werbefotografie 68%  –  nicht zufrieden waren 32%.

 

Alle weiteren, auch detaillierten, Ergebnisse zu allen Fragen lesen Sie jetzt in der folgenden Auswertung der Umfrage.

Umfrage: Copyright by bund professioneller portraitfotografen (bpp)-Geschäftsstelle / Michael Belz
DE- 50321 Brühl – Engeldorferstr.25 – Tel. 0049 (0) 2232 5793990 – Mail: info@b-p-p.info

 

Umfrage Mai 2016: Wie ist die aktuelle, wirtschaftliche Situation in der Berufsfotografie speziell bei den Fotografen der Portrait- und Hochzeitsfotografie?

 

 

8 statistische Kernfragen 

Teilgenommen insgesamt: 587 Berufsfotografen

 

Teilnehmer aus deutschen Bundesländern:

A. Baden-Württemberg 88
B. Bayern 100
C. Berlin 10
D. Brandenburg 20
E. Bremen 13
F. Hamburg 8
G. Hessen 39
H. Mecklenburg-Vorpommern 11
I. Niedersachsen 58
J. Nordrhein-Westfalen 109
K. Rheinland-Pfalz 30
L. Saarland 7
M. Sachsen 39
N. Sachsen-Anhalt 14
O. Schleswig-Holstein 14
P. Thüringen 10

Um einige Fragen nach regionalen Gesichtspunkten bewerten zu können, wurde nach folgenden Bundesländern / Regionen unterschieden:
Bayern / Nordrhein-Westfalen / Baden-Württemberg / Hessen / Rheinland-Pfalz + Saarland / Norddeutschland mit Niedersachen + Schleswig-Holstein + Hamburg + Bremen / Nord-Ostdeutschland mit Mecklenburg-Vorpommern + Brandenburg + Berlin / Ostdeutschland mit Thüringen + Sachsen + Sachsen-Anhalt / Ausland mit Österreich + Schweiz + Niederlanden

 

 

A. In einer Stadt über 250.000 Einwohner 105 18.1 %
B. In einer Stadt 100.000-250.000 Einwohner 55 9.4 %
C. In einer Stadt 50.000-100.000 Einwohner 50 8.5 %
D. In einer Stadt 10.000-50.000 Einwohner 192 32.7 %
E. In einer Stadt 5.000-10.000 Einwohner 86 14.7 %
F. In einer Kleinstadt, einem Dorf, in einer eher ländlichen Region 99 16.7 %


Auch hier die Frage: Wo verdient ein Fotograf mehr Geld in der Großstadt oder auf dem Land?

Gewinn 2015 – Vergleich des Geschäftsstandorts nach Einwohnerzahl:

Großstadt mit mehr als 100.000 Einwohner: 27.500,-€
Stadt mit 10.000 bis 100.000 Einwohner: 32.600,-€
Auf dem Land bis Kleinstadt mit max. 10.000 Einwohner: 29.100,-€

In Städten mit mittlerer Einwohnerzahl (10.000 bis 100.000) verdienen Fotografen das meiste Geld.

 

Gefragt nach der geschäftlichen Zufriedenheit in den letzten drei Jahren (2013-2015) liegen die Ergebnisse nicht so weit auseinander.

ZUFRIEDEN waren mit …

… der Hochzeitsfotografie … der Portraitfotografie … der Business-und Werbefotografie
Großstadt mit mehr als 100T Einwohner: 42% 43% 73%
Stadt mit 10.000 bis 100.000 Einwohner: 40% 47% 66%
Auf dem Land bis Kleinstadt mit max. 10T Einwohnern: 51% 44% 64%


Die Fotografen in den ländlichen Regionen haben den größten Zufriedenheitswert bei der Hochzeitsfotografie, während die Fotografen in den Großstädten in der Business- und Werbefotografie vorn liegen.
Auffällig: Mit Ausnahme der Hochzeitsfotografie im ländlichen Bereich liegt die Zufriedenheit in der Portrait- und Hochzeitsfotografie überall unter 50%.

A. Im Stadtzentrum 1A oder 1B Geschäftslage 284 48.4 %
B. Am Stadtrand, in einem Industriegebiet oder in einem Wohngebiet 161 27.4 %
C. Bei mir – von zu Hause aus (Homestudio) 142 24.2 %


Zwar beträgt der Anteil der Fotografen, die ihr Studio in einer bevorzugten Geschäftslage im Stadtzentrum betreiben, immer noch bei fast 50%, aber der Anteil der Fotografen, die ihr Business von zu Hause oder einer abseits gelegenen Location aus betreiben, steigt stetig. Auf Laufkundschaft wird hier keinen Wert gelegt. Günstige oder gar keine Mieten entlasten die Kostenstruktur und steigern den Gewinn. Dennoch verdienten die Studios in Top-Lage 2015 im Vergleich das meiste Geld.

 

Gewinn 2015 – Vergleich zwischen den drei Gruppen mit verschiedener Geschäftslage:

A. 1A/B Lage: 33.600,-€
B. Am Stadtrand: 31.500,-€
C. Homestudio: 21.000,-€

 

 

Gefragt nach der geschäftlichen Zufriedenheit in den letzten drei Jahren (2013-2015) sind allerdings unterschiedliche Ergebnisse zu verzeichnen.

ZUFRIEDEN waren mit …

der Hochzeitsfotografie der Portraitfotografie der Business-und Werbefotografie
A. 1A/B Lage: 33% 42% 68%
B. Am Stadtrand: 47% 46% 72%
C. Homestudio: 66% 50% 62%

 

Obwohl die Homestudio-Fotografen den mit Abstand geringsten Gewinn im Jahr 2015 verzeichneten, hatten sie doch die größte Zufriedenheit bei ihrer Arbeit in den letzten drei Geschäftsjahren. Dagegen unzufrieden sind die Fotografen der Innenstädte, hatten sie doch in den letzten Jahren starke Rückgänge bei Umsatz, Gewinn und Kundenzahlen, hier vor allem bei der Hochzeitsfotografie zu verzeichnen.

fraged1

 

 

A. Ich bin ein Allrounder 445 76.1 %
B. Ich bin ein Spezialist 140 23.9 %


Fast 24% aller Fotografen konzentrieren sich bei ihrer Arbeit inzwischen auf einen bestimmten Arbeitsbereich. Die Umfrage zeigt, dass die Spezialisten zwar nicht mehr verdienen, aber mit ihrer Arbeit zufriedener sind als die Allrounder.

 

Gewinn 2015 – Vergleich zwischen Allroundern und Spezialisten:

Allrounder: 30.600,-€
Spezialisten:   28.300,-€

 

 

Gefragt wurde nach der geschäftlichen Zufriedenheit in den letzten drei Jahren (2013-2015).

ZUFRIEDEN waren mit …

der Hochzeitsfotografie der Portraitfotografie der Business-und Werbefotografie
Allrounder: 39% 42% 69%
Spezialisten: 65% 57% 67%

 

 

 

A. Hochzeitsfotografie 75 26.3 %
B. Newborn-Fotografie 16 5.6 %
C. Business- und Werbefotografie 42 14.7 %
D. Pass- und Bewerbungsfotografie 19 6.7 %
E. Kindergarten-und Schulfotografie 7 2.5 %
F. Event-Fotografie 5 1.8 %
G. Familien-Kinderfotografie 24 8.4 %
H. Akt- und erotische Fotografie 8 2.8 %
I. Beauty- Fashionfotografie 7 2.5 %
J. Andere 10 3.5 %
K. Keine 72 25.3 %


Die Hochzeitsfotografen bilden die größte Gruppe der Spezialisten, die noch stetig weiter wächst, gefolgt von den Portraitfotografen, die inzwischen ihre Hauptumsätze in der Business- und Werbefotografie verdienen. Auch die Anzahl der Fotografen, die sich in erster Linie der Familien- und Kinderfotografie verschrieben haben, nimmt zu.

Die Newborn-Fotografie kann sich als alleiniges Marktsegment nur schwer behaupten. Sie ist inzwischen bei immer mehr Portraitfotografen ein Teil des allgemeinen Leistungsportfolios der Baby- und Kinderfotografie geworden, außerdem setzt die preisgünstige „Newborn-Krankenhaus-Fotografie“ der spezialisierten, hochwertigeren Newborn-Fotografie sehr zu.

Pass- und Bewerbungsfotografie ist für viele Fotografen noch eine verlässliche Umsatzgröße, wird aber bedroht durch das anonymisierte Bewerbungsverfahren und das irgendwann kommende digitalisierte Passbild.

Alle anderen Tätigkeitsfelder spielen nur eine untergeordnete Rolle.

 

Gewinn 2015 – Vergleich zwischen verschiedenen Spezialisten, wobei die Spezialisten der Business- und Werbefotografie die höchsten Gewinne erzielt haben – die Newborn-Fotografen verdienen deutlich weniger, als die anderen Spezialisten.
Die größte Zufriedenheit findet man bei den spezialisierten Hochzeitsfotografen:

Business- Werbefotografie: 36.500,-€,– Zufriedenheit bei 74%
Hochzeitsfotografie: 31.700,-€,– Zufriedenheit bei 80%
Pass- & Bewerbungsfotografie: 25.600,-€,– Zufriedenheit bei 52%
Familien- & Kinderfotografie: 25.500,-€,– Zufriedenheit bei 59%
Newborn-Fotografie: 20.200,-€ – Zufriedenheit bei 59%

 

 

 

A. Ich habe mich spezialisiert und will es dabei auch belassen. 99 17.1 %
B. Ich habe mich spezialisiert, will aber zukünftig wieder mehr als Allrounder arbeiten. 39 6.7 %
C. Ich bin Allrounder und will es dabei auch belassen. 249 42.9 %
D. Ich bin Allrounder, will mich aber zukünftig mehr spezialisieren. 135 23.5 %
E. Ich weiß nicht. 56 9.7 %


Der Trend zur Spezialisierung setzt sich weiter fort.

Von 66% der Allrounder wollen sich über 1/3 zukünftig mehr spezialisieren.

Die Gründe dafür: Oft steht der Zeit- und Kostenaufwand der Arbeit eines Allronders in keiner Relation mehr zum wirtschaftlichen Ertrag. Allrounder haben besonders in der Hochzeitsfotografie große Marktanteile an die Spezialisten verloren und versuchen nun ihrerseits sich auf bestimmte, wirtschaftlich lohnenswerte Marktfelder bei ihrer Arbeit zu konzentrieren.

Eine völlige Spezialisierung ist aber auch nicht ohne Risiko.
Hat regional ein bestimmtes Marktsegment zu viele Anbieter, sinken die Preise.
Auch kann es schwierig werden, als ausgewiesener Spezialist in anderen Arbeitsbereichen schnell wieder Fuß zu fassen, auch weil viele Spezialisten aus den Bereichen Hochzeit und Newborn kaum oder keine umfassenden Kenntnisse über die anderen Arbeitsbereiche der Berufsfotografie haben.

 

 

 

A. Studiofotograf 193 33 %
B. Available Light Fotograf 103 17.5 %
C. Beides zu etwa gleichen Anteilen 291 49.4 %


Die reine, ausschließliche Studiofotografie befindet sich auf dem Rückzug.
Die technischen Möglichkeiten der digitalisierten Fotografie und ein geändertes Kundenempfinden, was den Stil der Portrait- und Hochzeitsfotografie angeht, haben den Fotografen der Outdoor- und Locationfotografie einen großen Kundenzulauf gebracht.

Viele Studiofotografen haben es auch versäumt auf diese auch gestalterischen Veränderungen in der Fotografie mit neuen Konzepten zu reagieren.
Hinzu kommt, dass bei einer schwierigen Marktlage vielen Neueinsteigern der finanzielle und technische Aufwand für eine umfassende Studiofotografie zu groß ist und auch das Wissen hierfür fehlt.

Gewinn 2015 – Vergleich zwischen den drei Gruppen:

Studiofotograf: 33.800,-€
Beides zu gleichen Anteilen: 29.300,-€
Nur Available Light Fotograf: 25.200,-€

Dennoch erzielen die Studiofotografen im Jahr 2015 den höchsten Gewinn.

Gefragt nach der geschäftlichen Zufriedenheit in den letzten drei Jahren (2013-2015) ergab sich folgendes Ergebnis:

ZUFRIEDEN waren mit …

der Hochzeitsfotografie der Portraitfotografie der Business-und Werbefotografie
Studiofotograf: 28% 45% 70%
Beides zu gleichen Anteilen: 44% 42% 66%
Available Light
76% 56% 73%

Die Available Light Fotografen hatten die größte Zufriedenheit bei der geschäftlichen Entwicklung ihrer Fotografie während der letzten 3 Jahre, erzielten aber im Jahr 2015 den geringsten Gewinn.

 

A. Ich arbeite hauptberuflich als Fotograf 497 84.7 %
B. Ich arbeite nebenberuflich als Fotograf 36 6.1 %
C. Ich arbeite als Kleinunternehmer (jährlicher Umsatz weniger als 17.500.-Euro) 54 9.2 %


In der Berufsfotografie ist der Anteil der nebenberuflich und / oder auch als Kleinunternehmer arbeitenden Fotografen um ein Vielfaches höher, als bei dieser Umfrage.

Leider gibt es insgesamt über das Verhältnis von nebenberuflich zu hauptberuflich arbeitenden Fotografen keine verlässlichen, statistischen Zahlen. Nach Schätzungen des bpp, auch gestützt durch die Auskunft mehrerer Handwerkskammern, dürfte der Anteil der Nebenberufler und Kleinunternehmer unter allen Berufsfotografen inzwischen bundesweit deutlich über 50% liegen.

Als Ergebnis ergab sich bei der Umfrage für die Gruppe „Nebenberufler + Kleinunternehmer“ einen Gewinn im Jahr 2015 von ca.14.000,-€.

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Fragen zur Wirtschaftlichkeit – zu den Kosten, Erlösen und Gewinnen?

A. Gar nicht. Die Erlöse sind etwa gleich geblieben. 134 24,3 %
B. Die Erlöse sind zurück gegangen 234 42,5 %
C. Die Erlöse sind gestiegen. 183 33,2 %
D. Ich bin noch keine 3 Jahre selbstständig. 32

 

In Betrachtung der letzten drei Geschäftsjahre (2013 – 2015) verzeichnen ca. 43% aller Fotografen rückläufige Umsätze. Auffallend hierbei der mit 24% nur relativ kleine Teil von Fotografen, die gleich bleibende Umsätze erzielt haben.

 


Für das Jahr 2015 wurde ermittelt:

Bei den Fotografen, die 2015 gegenüber 2014 eine Umsatzsteigerung zu verzeichnen hatten, betrug die Steigerung durchschnittlich ca. 19%.
Bei den Fotografen, die 2015 gegenüber 2014 einen Umsatzrückgang zu verzeichnen hatten, betrug der Rückgang durchschnittlich ca. 16%.
Insgesamt verzeichneten 2015 deutlich mehr Fotografen einen Umsatzrückgang als eine Umsatzsteigerung.

Die Zahlen zeigen auch, dass der Markt insgesamt sehr uneinheitlich und starken Schwankungen unterworfen ist. Ein profitabler, wirtschaftlich gesunder Markt sieht anders aus.

 

frage13

Bei 49% aller deutschen Fotografen liegt der Nettoumsatz 2015 unter 50.000,-€.

 

A. Weniger als 20.000 € 100 18.7 %
B. 20.000 bis 30.000 € 76 14.1 %
C. 30.000 bis 50.000 € 86 15.9 %
D. 50.000 bis 75.000 € 70 13 %
E. 75.000 bis 100.000 € 63 11.7 %
F. 100.000 bis 150.000 € 61 11.3 %
G. 150.000 bis 200.000 € 42 7.8 %
H. 200.000 bis 250.000 € 12 2.2 %
I. 250.000 bis 300.000 € 10 1.9 %
J. 300.000 bis 350.000 € 6 1.1 %
K. Über 350.000 € 13 2.4 %

Dem Ergebnis dieser Frage liegen ausschließlich nur die Zahlen der deutschen Fotografen zu Grunde.


Der durchschnittliche Nettoumsatz (Gesamtumsatz o. MwSt.) eines selbstständigen, deutschen Berufsfotografen (Betrieb) betrug im Jahr 2015  ca. 81.000,-€.
Die in der Auswertung enthaltenen deutschen Fotografen des bpp erzielten einen Umsatz von ca.108.ooo,-€.

Die nicht in dieser Auswertung enthaltenen ausländischen Fotografen, vornehmlich aus Österreich und der Schweiz, erzielten 2015 einen durchschnittlichen Umsatz von ca. 132.000,-€.

Bei der deutschen Handwerkszählung im Jahr 2012, wo ausschließlich nur Handwerksfotografen befragt wurden, lag der damalige Wert bei knapp 70.000,-€.
Das heißt aber nicht, das sich die Umsätze insgesamt verbessert haben. Im Gegenteil: wie bereits geschrieben, ist die Zahl der Nebenberufler und Kleinunterunternehmer mit deutlich geringerem Umsatz, die sich an der Umfrage beteiligt haben, unproportional gering zum tatsächlichen, realen Verhältnis aller Marktteilnehmer.

Der bpp schätzt die Zahl aller Berufsfotografen insgesamt in Deutschland zur Zeit auf über 40.000 mit einem tatsächlichen, jährlich durchschnittlichen Umsatzvolumen von ca. 55.000,-€ pro selbstständigem Berufsfotograf (Betrieb).

 

 

A. … etwa gleich bleiben. 233 40.2 %
B. … sich verbessern / steigen. 166 28.6 %
C. … sich verringern / zurück gehen. 181 31.2 %


Diese Zahlen machen etwas Hoffnung: Sicherlich auch auf Basis der insgesamt guten, wirtschaftlichen Binnenkonjunktur und guter Konjunkturzahlen im Einzelhandel erwarten insgesamt 69% aller Fotografen für 2016 steigende oder zumindest gleichbleibende Umsatzzahlen. Aber knapp 1/3 blickt auch für 2016 pessimistisch in die Zukunft.

 

 

 

 

A. Gar nicht. Er ist etwa gleich geblieben. 143 26,1 %
B. Der Gewinn war rückläufig – er wurde geringer. 227 41,4 %
C. Der Gewinn ist gestiegen 178 32,5 %
D. Ich bin noch keine 3 Jahre Selbstständig. 32


In Betrachtung der letzten drei Geschäftsjahre (2013 – 2015) verzeichnen über 41% aller Fotografen rückläufige Gewinne.
1/3 aller Fotografen konnte die Gewinne steigern.
Im Ergebnis spiegelt sich nahezu gleich das Ergebnis der Umsatzzahlen wieder.
Auch hier: der Anteil derer, die Verluste zu verzeichnen haben, überwiegt deutlich gegenüber denen, die ihren Gewinn steigern konnten.

 

 

 

frage16

 

Bei 70%! aller deutschen Fotografen liegt der Betriebsgewinn (Gewinn vor persönlichen Steuern) 2015 unter 30.000,-€ – genau gesagt: bei durchschnittlich ca. 18.000.-€.
Bei den restlichen 30% liegt der Gewinn 2015  über 30.000.-€ – genau gesagt: bei durchschnittlich ca.  54.500.-€.

Das Ergebnis zeigt eine 2-Klassen-Gesellschaft in der ein deutlich überwiegender Teil aller Fotografen im Jahr 2015 einen wirtschaftlichen Gewinn erzielt hat, der unter dem beruflichen Existenzminimum liegt.

A. Weniger als 20.000 € 236 45.1 %
B. 20.000 bis 30.000 € 129 24.6 %
C. 30.000 bis 40.000 € 57 10.9 %
D. 40.000 bis 50.000 € 45 8.6 %
E. 50.000 bis 75.000 € 34 6.5 %
F. 75.000 bis 100.000 € 12 2.3 %
G. 100.000 bis 150.000 € 10 1.9 %
I. Über 200.000 € 1 0.2 %

Dem Ergebnis dieser Frage liegen ausschließlich nur die Zahlen der deutschen Fotografen zu Grunde.

 

Der durchschnittliche Betriebsgewinn (Gewinn vor persönlichen Steuern) eines selbstständigen, deutschen Fotografen betrug im Jahr 2015  ca. 29.000,-€.
Die in der Auswertung enthaltenen deutschen Fotografen des bpp erzielten einen Gewinn von ca. 35.9oo,-€.

Die nicht in dieser Auswertung enthaltenen ausländischen Fotografen, vornehmlich aus Österreich und der Schweiz, erzielten 2015 einen durchschnittlichen Gewinn von ca. 40.400,-€.

Eine regional für Deutschland ausgeführte Bewertung ergab folgende Ergebnisse:

Bayern   35.200,-€
Baden-Württemberg   30.500,-€
Rheinland-Pfalz + Saarland   30.300,-€
Norddeutschland (mit Niedersachsen + Schleswig-Holstein + Hamburg + Bremen)   29.800,-€
Hessen   28.300,-€
Nordrhein-Westfalen   26.800,-€
Ostdeutschland (mit Thüringen + Sachsen + Sachsen-Anhalt)   23.500,-€
Nord-Ostdeutschland (mit Mecklenburg-Vorpommern + Brandenburg + Berlin)   22.500,-€

Traditionsgemäß liegen die süddeutschen Regionen vorn. Kirchliche Anlässe wie Hochzeit, Taufe und Kommunion haben hier noch einen höheren Stellenwert und sind immer noch Anlässe (wenn auch längst nicht mehr so stark wie früher), die Arbeit des Berufsfotografen in Anspruch zu nehmen.
Umgekehrt muss aber auch festgestellt werden, dass die Fotografen Süddeutschlands in den letzten Jahren überdurchschnittlich mit die höchsten Umsatz- und Gewinnverluste von allen verzeichnen mussten, was in den später folgenden Fragen nach der geschäftlichen Zufriedenheit in den einzelnen Arbeitsbereichen deutlich wird.

Während die niedrigen Gewinnzahlen für die Regionen der neuen Bundesländer so erwartet werden mussten, überrascht das doch schlechte Ergebnis der Fotografen aus NRW.

 

 

A. Gar nicht. Er ist etwa gleich geblieben. 171 30.2 %
B. Er ist gestiegen. 193 34,0 %
C. Er hat sich rückläufig entwickelt. 203 35.8 %


Die Einzelbetrachtung des Jahres 2015 gegenüber 2014 beim Gewinn zeigt ein leicht verbessertes Ergebnis gegenüber der 3-Jahresangabe (2013-2015).
Die Verluste stehen gegenüber Gewinnen jetzt in fast gleichem Verhältnis. Die Anzahl der Fotografen mit gleichbleibendem Gewinnergebnis für beide Jahre ist gestiegen.
Auch wenn das Ergebnis keinesfalls zufrieden stellt, ist das Jahr 2015 für viele Fotografen wirtschaftlich besser gelaufen, als die Jahre zuvor.

Bei den Fotografen, die 2015 gegenüber 2014 eine Gewinnsteigerung zu verzeichnen hatten, betrug die Steigerung durchschnittlich ca. 21%.
Bei den Fotografen, die 2015 gegenüber 2014 einen Gewinnrückgang zu verzeichnen hatten, betrug der Rückgang durchschnittlich ca. 15%.

 

 

 

A. … etwa gleich bleiben. 223 39,5 %
B. … sich verbessern / steigen. 175 31,0 %
C. … sich verringern / zurück gehen. 167 29,6 %


Für 2016 zeigt sich auch hier ein verhaltener Optimismus. 71% aller Fotografen erwarten für 2016 steigende oder zumindest gleichbleibende Gewinnzahlen. Aber immer noch knapp 30% erwarten, dass ihre Gewinne im Jahr 2016 zurück gehen werden.

 

 

 

frage19

Dem Ergebnis dieser Frage liegen ausschließlich nur die Zahlen der deutschen Fotografen zu Grunde.

A. Weniger als 5.000 € 76 14.9 %
B. 5.000 bis 10.000 € 99 19.2 %
C.10.000 bis 25.000 € 112 21.7 %
D. 25.000 bis 50.000 € 93 18 %
E. 50.000 bis 75.000 € 54 10.5 %
F. 75.000 bis 100.000 € 34 6.6 %
G. 100.000 bis 150.000 € 26 5 %
H. 150.000 bis 200.000 € 12 2.3 %
I. Über 200.000 € 9 1.7 %


Die durchschnittlichen Betriebskosten eines selbstständigen, deutschen Berufsfotografen (Betriebs) im Jahr 2015 betrugen – 39.200,-€.
Das entspricht 48,4% des durchschnittlich erwirtschafteten Umsatzes von 81.000,-€

 

 

A. Gar nicht- sind in etwa gleich geblieben. 321 57.5 %
B. Sie sind gestiegen. 168 30.1 %
C. Sie haben sich rückläufig entwickelt. 69 12.4 %


Die Betriebskosten sind bei der Beurteilung der Wirtschaftlichkeit von großer Bedeutung.
Bei einer sehr geringen Inflation, stabilen Lohn-und Mietkosten sollten diese Kosten eigentlich nicht nennenswert steigen.
Gerade bei zurückgehenden Umsätzen/Gewinnen sollten diese Kosten überprüft und nach Möglichkeit gesenkt werden.

Bei 30% aller Fotografen sind die Betriebskosten 2015 gegenüber 2014 gestiegen. Für 2016 erwarten immerhin noch 22% steigende Kosten.

Unternehmensberatungen haben gezeigt, dass bei 2/3  aller Fotografen ein Einsparungspotential zwischen 10% – 30% bei den nicht variablen Kosten möglich ist.

 

 

A. weniger als 20 % 92 17.4 %
B. bis 25 % 53 10 %
C. bis 30 % 41 7.8 %
D. bis 35 % 17 3.2 %
E. bis 40 % 27 5.3 %
F. bis 45 % 10 1.9 %
G. bis 50 % 15 2.8 %
H. bis 55 % 2 0.4 %
I. bis 60 % 7 1.3 %
J. bis 65 % 5 0.9 %
K. bis 70 % 4 0.8 %
L. über 70 % 8 1.5 %
M. Das weiß ich nicht. 246 46.6 %

Der durchschnittlich angegebene Wert beträgt 24%.

Die Umsatzrendite beschreibt das Verhältnis zwischen Umsatz und Gewinn.
Nach den in dieser Umfrage ermittelten Durchschnittszahlen beträgt die durchschnittliche Umsatzrendite (deutscher Fotografen) 35,8%.
Das heißt: 35,8 Cent werden von jedem Euro Umsatz erwirtschaftet. Kein schlechter Wert.
Für die Berufsfotografie gibt es hier keine verbindliche Branchenzahl. Im Handwerk schwanken diese Zahlen stark zwischen 10% und 40%.

Im Vergleich der Jahre 2014 und 2015 hatte sich die Rendite 2015 bei 16% der Fotografen verbessert – bei 15% verschlechtert  – 30% hatten einen unveränderten Wert.

Über 40% aller Fotografen konnten diese Frage hierzu nicht beantworten, auch da sehr viele wohl nicht wussten, wie man die Umsatzrendite errechnet.
Hier die Formel dafür: – Gewinn : Umsatz x 100

 

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Fragen zur Struktur des Unternehmens, den Geschäftsräumlichkeiten und der Beschäftigung von Mitarbeitern?

 

A. Einzelunternehmen 524 89.7 %
B. GbR (mit zwei oder mehreren Gesellschaftern) 17 2.9 %
C. GmbH 31 5.3 %
D. Andere Rechtsform (als juristische Person) 12 2.1 %


Die überwiegende Zahl der fotografischen Betriebe sind Einzelunternehmen. Etwas überraschend ist die doch sehr geringe Zahl der GbR’s.

 

 

 

Bei knapp 60% der Fotografen beträgt die Größe der Geschäftsräumlichkeiten weniger als 60 m².

 

A. bis 50 m² 132 22.4 %
B. bis 75 m² 105 18 %
C. bis 100 m² 96 16.3 %
D. bis 120 m² 65 11.1 %
E. bis 150 m² 70 11.9 %
F. bis 200 m² 54 9.2 %
G. bis 250 m² 26 4.4 %
H. über 250 m² 39 6.6 %

 

Die durchschnittliche Größe der gesamten Geschäftsräumlichkeiten bei allen Fotografen beträgt ca.105 m².

 

 

 

Die Miete ist bei den Betriebskosten neben den Personalkosten in der Regel der höchste Kostenfaktor.
Knapp 50% aller Fotografen zahlen eine monatliche Warmmiete (ohne MwSt.) von ca. 600,-€.

 

A. bis 500 € 111 19.1 %
B. bis 750 € 82 14.3 %
C. bis 1000 € 78 13.4 %
D. bis 1250 € 40 6.9 %
E. bis 1500 € 35 6 %
F. bis 2000 € 41 7.1 %
G. über 2000 € 46 7.9 %
H. Ich zahle keine Miete, da ich Eigentümer dieser Räumlichkeiten bin. 146 25.2 %

Die durchschnittliche, monatliche, Warmmiete (ohne MwSt.) für die gesamten Geschäftsräumlichkeiten bei allen Fotografen beträgt ca. 1.000,-€.
Das entspricht bei einer durchschnittlichen Größe von 105 m² einem Wert von 9,52 € (Warmmiete – o. MwSt.) pro m².

Beachtenswert: 25%! aller Fotografen zahlen keine Miete sondern sind Eigentümer ihrer Geschäftsräumlichkeiten.

 

 

Das Fotostudio ist bei Portrait- und Hochzeitsfotografen in der Regel kleiner, als z.B. bei Werbefotografen.

 

A. bis 20 m² 64 11 %
B. bis 40 m² 185 32.1 %
C. bis 60 m² 123 21.2 %
D. bis 75 m² 68 11.7 %
E. bis 100 m² 51 8.8 %
G. bis 150 m² 21 3.6 %
H. über 150 m 20 3.4 %
I. Ich habe kein Studio, da ich nur Outdoor / on Location fotografiere. 47 8.1 %

 

Die durchschnittliche Größe des Fotostudios beträgt ca. 52 m².

Bemerkenswert: ca. 8% aller Fotografen arbeiten komplett ohne Fotostudio und fotografieren ausschließlich nur Outdoor und on Location.
Vornehmlich sind dies Hochzeits-, Event- und Kindergarten- bzw. Schulfotografen.

 

A. Handwerkliche Ausbildung mit Gesellenbrief 162 27.8 %
B. Handwerkliche Ausbildung mit Meisterbrief 225 38.6 %
C. Abgeschlossene Hochschulausbildung im Bereich Fotografie, Mediendesign oder Grafikdesign. 37 6.3 %
D. Ich bin Autodidakt 159 27.3 %


Die Fotografen, die diese Umfrage beantwortet haben, sind durchschnittlich seit ca. 16 Jahren bereits selbstständig.
2/3 aller Fotografen davon haben eine handwerkliche Ausbildung absolviert – etwa 27% sind Autodidakten.

Tatsächlich arbeiten seit der Handwerksreform im Jahr 2004 aber weit mehr Autodidakten als Berufsfotografen in diesem Gewerbe.
Geschätzt wird, dass z. Z. etwa 60 % aller Berufsfotografen Autodidakten sind und etwa 40% eine Hochschul- oder Handwerksausbildung absolviert haben.

Gewinn 2015 – Vergleich der vier Gruppen mit unterschiedlichem Ausbildungsstand

Fotografen mit Handwerksausbildung (Meisterbrief) 39.600,-€
Fotografen mit Handwerksausbildung (Gesellenbrief) 27.700,-€
Fotografen mit Hochschulausbildung 24.900,-€
Autodidakten 25.300,-€

Die Fotografen mit Meisterbrief erzielten deutlich den höchsten Gewinn 20015.

 

Gefragt nach der geschäftlichen Zufriedenheit in den letzten drei Jahren (2013-2015) ergab folgendes Ergebnis:

ZUFRIEDEN waren mit …

der Hochzeitsfotografie der Portraitfotografie der Business-und Werbefotografie
Fotografen mit Meisterbrief: 31% 36% 67%
Fotografen mit Gesellenbrief: 49% 48% 72%
Fotografen mit Hochschulabschluss: 39% 50% 63%
Autodidakten: 57% 54% 67%

Deutlich unzufrieden mit dem Geschäftsverlauf ist hier die Gruppe „Fotografen mit Meisterbrief“, obwohl sie im Vergleich 2015 den deutlich höchsten Gewinn erzielt hat. Erklärbar ist dieser Umstand dadurch, dass diese Gruppe in den letzten Jahren die vergleichsweise größten Verluste und Rückgänge bei Kunden und Umsatz/Gewinn verzeichnen musste.

 

 

A. Ja 194 33.2 %
B. Nein 391 66.8 %


Für 1/3 aller Fotografen reicht die Fotografie als alleinige Erwerbsquelle inzwischen nicht mehr aus.

 

 

 

A. Lebenspartner / -in 112 19.1 %
B. Familienmitglied 35 6 %
C. Beides 20 3.4 %
D. Nein, weder noch 418 71.5 %

 

Über 70% arbeiten ohne Unterstützung der Familie. 1/5 arbeitet gemeinsam mit dem Lebenspartner / der Lebenspartnerin.
Aber der Familienbetrieb „Fotografie“ stirbt langsam aus.

 

 

 

A. Ja 273 46.5 %
B. Nein 314 53.5 %


46,5% beschäftigen fest angestellte oder freie Mitarbeiter, 53,5% arbeiten gänzlich ohne solche Mitarbeiter.

 

 

 

A. geringfügig Beschäftigte auf 450 € Basis 118 40.3 %
B. Freiberufler gegen Rechnungsstellung 62 21.2 %
C. fest angestellte Teilzeitkräfte 68 23.2 %
D. fest angestellte Vollzeitkräfte 137 46.8 %
E. Keine 19 6.5 %


Überraschend ist die hohe Anzahl der fest angestellten Mitarbeiter mit insgesamt 70%.
Der variable und auch in vielen Fällen kostengünstigere Einsatz von Freiberuflern ist eher noch die Ausnahme.
Allerdings muss man auch dazu sagen, dass im Gegensatz zur Werbefotografie in der Portrait- und Hochzeitsfotografie gut ausgebildete, freiberuflich arbeitende Fotografen nur schwer zu finden sind.

 

 

A. Fotografie 208 71 %
B. Bildbearbeitung 172 58.7 %
C. Verkauf 147 50.2 %
D. Büro / Verwaltungsorganisation 70 24 %
E. Make-up / Styling 35 12 %
F. Webprogrammierung + Webdesign 23 7.8 %
G. Reinigung (Putzfee) 61 20.8 %
H. Sonstige 25 8.5 %
I. Keine 18 6.1 %


Bei Fotografie, Bildbearbeitung und im Verkauf gibt es den größten Bedarf an Mitarbeitern.
Erstaunlich gering die Anzahl der Mitarbeiter in dem so wichtigen Bereich von Web-Programmierung und Web-Design.

 

 

 

A. 1 97 31.9 %
B. 2-3 120 39.5 %
C. 4-6 38 12.5 %
D. mehr als 6 13 4.3 %
E. Keine 36 11.8 %


In den fotografischen Betrieben, die mit Mitarbeitern arbeiten, werden durchschnittlich 2,5 Mitarbeiter freiberuflich oder fest angestellt beschäftigt. Davon werden durchschnittlich 2,2 Mitarbeiter in Voll- oder Teilzeit beschäftigt.

 

Bezahlung:

a. Ein Fotograf in fester Anstellung in Vollzeit (40 Stunden) erhält durchschnittlich ein monatliches Bruttogehalt von 1800,-€ (gilt nur für Deutschland).

b. Ein Freiberufler, der als Fotograf / Bildbearbeiter arbeitet, erhält durchschnittlich einen Netto-Stundensatz von 19,50€.

c. Ein Freiberufler, der als Visagist arbeitet, erhält durchschnittlich einen Netto-Stundensatz von 37,50€.

d. Ein Freiberufler, der als Web-Programmierer / Web-Designer arbeitet, erhält durchschnittlich einen Netto-Stundensatz von 34,00€.

 

 

frage9h

 

 

A. bis 1400 € 16 6.1 %
B. bis 1500 € 13 4.9 %
C. bis 1750 € 38 14.4 %
D. bis 2000 € 32 12.2 %
E. bis 2250 € 14 5.3 %
F. bis 2500 € 15 5.7 %
G. bis 2750 € 1 0.4 %
H. bis 3000 € 4 1.5 %
J. über 3500 € 0 0 %
K. Hab ich keine 133 49.4 %

Bei dieser Frage wurden nur die Antworten der deutschen Fotografen ausgewertet.
Der durchschnittliche, monatliche Bruttolohn für einen fest angestellten Fotografen / Fotografin in Vollzeit (40 Stunden)
beträgt ca. 1.800,-€.

Da die Berufsfotografie ja immer noch ein Handwerksberuf ist, lässt sich folgende Vergleichszahl heranziehen:
Das durchschnittliche monatliche Bruttoeinkommen im Handwerk liegt etwa bei ca. 2.400,-€.

 

 

A. Ja, erstmalig (oder wieder) Mitarbeiter beschäftigen. 11 1.9 %
B. Die jetzige Mitarbeiterzahl wird sich voraussichtlich nicht ändern. 209 35.6 %
C. Die Anzahl der Mitarbeiter wird sich verringern. 37 6.3 %
D. Die Anzahl der Mitarbeiter wird steigen. 14 2.4 %
E. Das weiß ich im Moment noch nicht. 53 9.0 %
F. Ich werde weiterhin – wie bisher – ohne Mitarbeiter arbeiten. 263 44.8 %


Die Zahlen zeigen, dass die Beschäftigungslage zur Zeit stabil ist. Allerdings ist eine Zunahme der Beschäftigung nicht zu erwarten.

Die seit Jahren stark wachsende Anzahl von Berufsfotografen bedeutet somit nicht die Schaffung neuer, zusätzlicher Arbeitsplätze.

 

 

A. Ja, ich musste Mitarbeiter entlassen. 19 4.0 %
B. Ja, ich werde zukünftig wohl keine neuen, weiteren Mitarbeiter mehr einstellen können. 63 13.0 %
C. Nein, ich konnte die Anzahl meiner Mitarbeiter wie bisher halten. 181 37.3 %
D. Nein, ich werde auch zukünftig neue, weitere Mitarbeiter einstellen. 33 6.8 %
E. Ich weiß nicht, ich habe mir da im Moment noch keine Gedanken drüber gemacht. 196 40.4 %


Für die überwiegende Mehrheit der Arbeitgeber unter den Fotografen hat das Mindestlohngesetz keine Auswirkungen auf ihre Personalplanung.

Aber immerhin: 17% wollen Mitarbeiter entlassen oder zukünftig keine neuen Mitarbeiter mehr einstellen.

 

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Fragen zu Investitionen und technischer Ausrüstung?

frage24

 

A. Ja 268 46.0 %
B. Nein 315 54.0 %

Die optische Attraktivität von Geschäfts-und Studioräumlichkeiten ist für den ersten Eindruck eines Kunden von sehr großer Bedeutung. Hier entscheidet sich auch welche „Wertigkeit“ vermittelt werden soll.
Deshalb sollten regelmäßige Renovierungen und optische Veränderungen zum stetigen Investitionsumfang gehören.

Weniger als die Hälfte aller Fotografen hat in den Jahren 2012-2016 größere Investitionen in die Sanierung oder Renovierung der eigenen Geschäftsräumlichkeiten vorgenommen.

In 2016 beabsichtigen 13% der Fotografen solche Investitionen vorzunehmen.

 

 

A. Ja 440 75.1 %
B. Nein 147 24.9 %


Des Fotografen wichtigstes und auch liebstes Kind: die Kameraausrüstung.
Drei von vier Fotografen haben hier in den letzten 2,5 Jahren, teilweise kräftig, investiert.

 

 

A. Weniger als 2.000,-€ 39 8.8 %
B. 2.000 bis 3.000,-€ 86 18.8 %
C. 3.000 bis 4.000,-€ 94 20.6 %
D. 4.000 bis 5.000,-€ 81 17.7 %
E. 5.000 bis 7.500,-€ 70 15.3 %
F. 7.500 bis 10.000,-€ 38 8.3 %
G. über 10.000,-€
48 10.5 %


Bei denen, die hier investiert haben, wurde durchschnittlich für ca. 5.000,-€ neues Kameraequipment gekauft.
Beachtlich: fast 11% investierten dabei mehr als 10.000,-€!

Für das Jahr 2016 planen insgesamt 26% aller Fotografen Investitionen in ihr Kameraequipment.

 

 

B. Canon 301 51.4 %
A. Nikon 248 42.2 %
D. Sony 9 1.5 %
C. Fuji 7 1.2 %
F. Olympus 6 1 %
H. Phase One 6 1 %
E. Leica 5 0.9 %
G. Hasselblad 2 0.3 %
I. Andere 3 0.5 %


Bei den Fotografen dieser Umfrage ist Canon ist der Marktführer (51%), gemeinsam mit Nikon (42%) sind sie die beherrschenden Ausrüster in diesem Profisegment.
Die anderen Kamerahersteller spielen keine nennenswerte Rolle.

 

 

A. Ja 294 50.1 %
B. Nein 293 49.9 %


Deutlich geringer wie bei Kamera und Computer – die Investitionsbereitschaft in das Studioequipment.
Hier zeigt sich deutlich die Veränderung des Berufs von der ausschließlichen Studiofotografie hin zur Outdoor- und Locationfotografie.
Allerdings ist dieses Equipment meistens auch sehr lange haltbar und bietet nicht mehr viele, neue technische Innovationen, die zum Neukauf anregen.

Dennoch investierte jeder zweite Fotograf zwischen 2014-16 in seine Blitzgeräte- und Studioausrüstung.

 

 

 

A. Weniger als 2.000,-€ 90 22.4 %
B. 2.000 bis 3.000,-€ 91 22.7 %
C. 3.000 bis 4.000,-€ 46 11.5 %
D. 4.000 bis 5.000,-€ 28 7 %
E. 5.000 bis 7.500,-€ 19 4.7 %
F. 7.500 bis 10.000,-€ 14 3.5 %
G. über 10.000,-€ 17 4.2 %
H. Keine 95 23.9 %


Bei denen, die hier investiert haben, wurde durchschnittlich für ca. 3.150,-€ neues Studioequipment gekauft.

Für das Jahr 2016 planen insgesamt 12% aller Fotografen Investitionen in ihr Studioequipment.

 

 

B. Multiblitz 155 26.5 %
A. Hensel 147 25.3 %
E. Elinchrome 66 11.3 %
D. Bowens 40 6.8 %
G. Walimax 37 6.3 %
C. Profoto 30 5.1 %
I. Ich arbeite ohne Blitzgeräte-Equipment 26 4.4 %
F. Broncolor 24 4.1 %
H. Andere 60 10.2 %


Bei den Fotografen dieser Umfrage ist Multiblitz  Marktführer (27%), dicht gefolgt von Hensel (25%). Platz 3 belegt Elinchrome mit 11%.
Aber auch die anderen Anbieter können ihre Marktanteile ausbauen und haben Zuwächse beim Verkauf ihres Equipments.

 

 

A. Ja 425 72.4 %
B. Nein 162 27.6 %


Auf Platz 2 der Investitionsliste stehen die Ausgaben für Hard- und Software.
Auch hier hat fast jeder dritte von vier Berufsfotografen sein Computerequipment in den letzten 2,5 Jahren erneuert oder aktualisiert.

 

 

 

 

A. Weniger als 2.000,-€ 107 22.1 %
B. 2.000 bis 3.000,-€ 149 30.8 %
C. 3.000 bis 4.000,-€ 77 15.9 %
D. 4.000 bis 5.000,-€ 53 11 %
E. 5.000 bis 7.500,-€ 22 4.5 %
F. 7.500 bis 10.000,-€ 9 1.9 %
G. Über 10.000,-€ 12 2.5 %
H. Keine 55 11.4 %


Bei denen, die hier investiert haben, wurde durchschnittlich für ca. 3.300,-€ neue Hard-und Software gekauft.

Für das Jahr 2016 planen insgesamt 18% aller Fotografen Investitionen in ihr Computerequipment.

 

 

A. Ja 382 65.1 %
B. Nein 205 34.9 %


Berufliche Weiterbildung hat nach wie vor einen hohen Stellenwert: 2/3 aller Fotografen besuchten in den letzten 2,5 Jahren kostenpflichtige Seminare, Workshops oder Fachvorträge.

 

 

A. Fotografie 336 74.3 %
B. Bildbearbeitung 194 43.0 %
C. Marketing & Preisgestaltung 151 33.4 %
I. Social Media – Facebook & Co … Erfolgreich werben 90 17.7 %
F. Web-Design & -Programmierung 34 7.5 %
E. Betriebswirtschaftliche Kalkulation und / oder Analyse betriebswirtschaftlicher Zahlen 27 6.0 %
H. Mitarbeiterführung 20 4.4 %
G. Büromanagement 14 3.1 %
J. Andere 39 8.6 %
K. Keine 65 14.4 %

Fotografie, Bildbearbeitung und das Wissen darum, wie man seine Fotografie erfolgreich vermarktet, stehen bei der Weiterbildung oben an.
Aber auch Seminare im Bereich Social Media werden von immer mehr Fotografen gebucht.

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Wie zufrieden waren Sie mit dem wirtschaftlichen Verlauf Ihrer Portrait-, Hochzeits- und Business- /Werbefotografie?
Fragen zur Zufriedenheit bei Kunden- und Umsatzzahlen für den Zeitraum 2013-2015.

Zufriedenheit NUR bei der Portraitfotografie 2013-2015

 

A. Sehr zufrieden 32 5.9%
B. Zufrieden 212 39.1%
C. Weniger zufrieden 201 37.1%
D. Gar nicht zufrieden 96 17.9%


Mit dem geschäftlichen Verlauf ihrer Portraitfotografie für den Zeitraum 2013 – 2015 waren 45% aller Fotografen zufrieden.
55% waren dagegen unzufrieden.
Erstaunlich hoch dabei der Anteil der Fotografen mit 18%, die gar nicht zufrieden waren.

 

Nach Regionen sortiert ergibt sich folgendes Ergebnis – ZUFRIEDEN mit ihrer Portraitfotografie waren in …

Ostdeutschland (mit Thüringen + Sachsen + Sachsen-Anhalt) 55%
Baden-Württemberg 49%
Norddeutschland (mit Niedersachsen + Schleswig-Holstein + Hamburg + Bremen) 48%
Hessen 45%
Nordrhein-Westfalen 42%
Rheinland-Pfalz + Saarland 41%
Bayern 33%
Nord-Ostdeutschland (mit Mecklenburg-Vorpommern + Brandenburg + Berlin) 33%
Ausland (vornehmlich Fotografen aus Österreich und der Schweiz) 61%

Überraschend hier die mehrheitliche Zufriedenheit der Fotografen aus Ostdeutschland und die große Unzufriedenheit der Fotografen aus Bayern und Nord-Ostdeutschland über die geschäftliche Entwicklung ihrer Portraitfotografie im Zeitraum 2013 – 2015.

 

 

A. Gar nicht. Sie ist in etwa gleich geblieben. 108 20,8%
B. Sie ist extrem gestiegen – über 50%. 21 4,0%
C. Sie ist deutlich gestiegen – über 25%. 44 8,5%
D. Sie ist gestiegen – über 10%. 75 14,4%
E. Sie ist rückläufig – über 10%. 138 26,5%
F. Sie ist deutlich rückläufig – über 25%. 92 17,7%
G. Sie ist extrem rückläufig – über 50%. 43 8,3%
H. Ich fotografiere keine Portraitaufträge. 22
I. Ich bin noch keine 3 Jahre selbstständig. 22
J. Das weiß ich nicht. 14


Im Zeitraum 2013 – 2015 sind die Kundenzahlen bei 21% aller Fotografen in der Portraitfotografie etwa gleich geblieben.

Bei 27% der Fotografen sind die Kundenzahlen um durchschnittlich 31% gestiegen.
Bei 52%! der Fotografen sind die Kundenzahlen um durchschnittlich 32%! zurück gegangen.

Fast doppelt so viel Fotografen haben zurückgehende Kundenzahlen gegenüber den Fotografen, bei denen die Kundenzahlen steigen.

Der absolute Zugang und Verlust von Kunden in ihrer Gesamtheit ist extrem.

Für 2016 erwarten 41% der Fotografen gleichbleibende Kundenzahlen in der Portraitfotografie, 26% erwarten steigende Kundenzahlen und 33% erwarten für 2016 weniger Kunden.

 

 

Wie ist die Entwicklung der Kundenzahlen im Zeitraum 2013 – 2015 nun in den einzelnen Bundesländern / Regionen verlaufen? War die Entwicklung einheitlich oder gab es hier größere Unterschiede?

 

Verluste und Gewinne bei ihren Kundenzahlen in der Portraitfotografie hatten in……

weniger Kunden mehr Kunden Kundenzahl etwa unverändert
Bayern 59% 28% 13%
Fotografen in Bayern, die weniger Kunden hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 41% ihrer Kunden. Dagegen hatten die Fotografen, bei denen mehr Kunden kamen, einen Zuwachs von durchschnittlich 33% in diesem Zeitraum.
Rheinland-Pfalz + Saarland 59% 30% 11%
Fotografen in Rheinland-Pfalz + Saarland, die weniger Kunden hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 37% ihrer Kunden. Dagegen hatten die Fotografen, bei denen mehr Kunden kamen, einen Zuwachs von durchschnittlich 24% in diesem Zeitraum.
Nord-Ostdeutschland (BE+BB+MV) 58% 25% 17%
Fotografen in Nord-Ostdeutschland, die weniger Kunden hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 38% ihrer Kunden. Dagegen hatten die Fotografen, bei denen mehr Kunden kamen, einen Zuwachs von durchschnittlich 28% in diesem Zeitraum.
NRW 54% 24% 22%
Fotografen in NRW, die weniger Kunden hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 34% ihrer Kunden. Dagegen hatten die Fotografen, bei denen mehr Kunden kamen, einen Zuwachs von durchschnittlich 32% in diesem Zeitraum.
Baden-Württemberg 53% 22% 25%
Fotografen in BW, die weniger Kunden hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 29% ihrer Kunden. Dagegen hatten die Fotografen, bei denen mehr Kunden kamen, einen Zuwachs von durchschnittlich 30% in diesem Zeitraum.
Hessen 49% 29% 23%
Fotografen in Hessen, die weniger Kunden hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 32% ihrer Kunden. Dagegen hatten die Fotografen, bei denen mehr Kunden kamen, einen Zuwachs von durchschnittlich 20% in diesem Zeitraum.
Ostdeutschland (TH+ST+SN) 48% 32% 20%
Fotografen in Ostdeutschland, die weniger Kunden hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 37% ihrer Kunden. Dagegen hatten die Fotografen, bei denen mehr Kunden kamen, einen Zuwachs von durchschnittlich 34% in diesem Zeitraum.
Norddeutschland (HH+HB+NI+SH) 46% 26% 28%
Fotografen in Norddeutschland, die weniger Kunden hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 33% ihrer Kunden. Dagegen hatten die Fotografen, bei denen mehr Kunden kamen, einen Zuwachs von durchschnittlich 27% in diesem Zeitraum.


Verlust /Gewinn an Kunden in der Portraitfotografie: 

In den Regionen Bayern und Rheinland-Pfalz + Saarland mussten ca. 59%  aller Fotografen den Verlust an Kunden in der Portraitfotografie verkraften. Den geringsten Wert mit ca. 46% aller Fotografen gab es in Norddeutschland.
Die größte Zahl an Fotografen, die mehr Kunden akquirieren konnten, gab es in Ostdeutschland mit ca. 32%. Die niedrigste Zahl an Fotografen, die Neukunden für ihre Portraitfotografie gewinnen konnten, gab es mit ca. 22% in Baden-Württemberg.

Dabei verloren die Fotografen in Bayern mit durchschnittlich ca. 41% die meisten Kunden – die Fotografen in Hessen hatten mit durchschnittlich 32% den geringsten Kundenverlust.
Den höchsten Kundenzuwachs erzielten im Zeitraum 2013 – 2015 in ihrer Portraitfotografie die Fotografen in Ostdeutschland mit durchschnittlich ca. 34%. Den geringsten Zuwachs gab es bei den Fotografen in Hessen mit durchschnittlich ca. 20%.

 

 

A. Gar nicht. Sie sind in etwa gleich geblieben. 106 20,5%
B. Sie sind extrem gestiegen – über 50%. 14 2,7%
C. Sie sind deutlich gestiegen – über 25%. 58 11,2%
D. Sie sind gestiegen – über 10%. 93 18,0%
E. Sie sind rückläufig – über 10%. 133 25,8%
F. Sie sind deutlich rückläufig – über 25%. 76 14,7%
G. Sie sind extrem rückläufig – über 50%. 31 6,0%
H. Ich fotografiere keine Portraitaufträge. 24
I. Ich bin noch keine 3 Jahre selbstständig. 23
J. Das weiß ich nicht. 16


Im Zeitraum 2013 – 2015 sind die Umsätze bei 21% aller Fotografen in der Portraitfotografie etwa gleich geblieben.

Bei 32% der Fotografen sind die Umsätze um durchschnittlich 27% gestiegen.
Bei 47%! der Fotografen sind die Umsätze um durchschnittlich 30% zurück gegangen.

Die Anzahl der Fotografen, die in diesem Zeitraum Verluste beim Umsatz hinzunehmen hatten, liegt um 45% höher gegenüber den Fotografen, bei denen die Umsätze steigen.

Für 2016 erwarten 37% der Fotografen gleichbleibende Umsätze in der Portraitfotografie. 30% erwarten steigende Umsätze und 33% erwarten auch für 2016 weniger Umsatz.

 

Wie ist die Entwicklung des Umsatzes im Zeitraum 2013 – 2015 nun in den einzelnen Bundesländern / Regionen verlaufen? War die Entwicklung einheitlich oder gab es hier größere Unterschiede?

Verluste und Gewinne beim ihrem Umsatz in der Portraitfotografie hatten in …

 

weniger Umsatz mehr Umsatz Umsatz etwa unverändert
Bayern 53% 31% 16%
Fotografen in Bayern, die weniger Umsatz hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 34% ihres Umsatzes. Dagegen hatten die Fotografen, die ihren Umsatz steigern konnten, einen Zuwachs von durchschnittlich 24% in diesem Zeitraum.
Rheinland-Pfalz + Saarland 59% 30% 11%
Fotografen in Rheinland-Pfalz + Saarland, die weniger Kunden hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 37% ihrer Kunden. Dagegen hatten die Fotografen, bei denen mehr Kunden kamen, einen Zuwachs von durchschnittlich 24% in diesem Zeitraum.
Nord-Ostdeutschland (BE+BB+MV) 53% 25% 22%
Fotografen in Nord-Ostdeutschland, die weniger Umsatz hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 35% ihres Umsatzes. Dagegen hatten die Fotografen, die ihren Umsatz steigern konnten, einen Zuwachs von durchschnittlich 28% in diesem Zeitraum.
NRW 45% 27% 28%
Fotografen in NRW, die weniger Umsatz hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich ca. 33% ihres Umsatzes. Dagegen hatten die Fotografen, die ihren Umsatz steigern konnten, einen Zuwachs von durchschnittlich ca. 31% in diesem Zeitraum.
Baden-Württemberg 45% 29% 26%
Fotografen in BW, die weniger Umsatz hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich ca. 27% ihres Umsatzes. Dagegen hatten die Fotografen, die ihren Umsatz steigern konnten, einen Zuwachs von durchschnittlich ca. 27% in diesem Zeitraum.
Hessen 41% 32% 27%
Fotografen in Hessen, die weniger Umsatz hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 25% ihres Umsatzes – dagegen hatten die Fotografen, die ihren Umsatz steigern konnten, einen Zuwachs von durchschnittlich 33% in diesem Zeitraum.
Ostdeutschland (TH+ST+SN) 48% 38% 14%
Fotografen in Ostdeutschland, die weniger Umsatz hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 27% ihres Umsatzes. Dagegen hatten die Fotografen, die ihren Umsatz steigern konnten, einen Zuwachs von durchschnittlich 27% in diesem Zeitraum.
Norddeutschland (HH+HB+NI+SH) 45% 37% 18%
Fotografen in Norddeutschland, die weniger Umsatz hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 27% ihres Umsatze. Dagegen hatten die Fotografen, die ihren Umsatz steigern konnten, einen Zuwachs von durchschnittlich 34% in diesem Zeitraum.

 

Verlust / Gewinn beim Umsatz in der Portraitfotografie:

In den Regionen Rheinland-Pfalz + Saarland mussten ca. 59% aller Fotografen Umsatzverluste in der Portraitfotografie verkraften. Den geringsten Wert mit ca. 41% aller Fotografen gab es hier in Hessen.
Die größte Zahl an Fotografen, die einen Umsatzzuwachs erzielen konnte, gab es in Ostdeutschland mit ca. 38%. Die niedrigste Zahl an Fotografen, mit einem Umsatz PLUS gab es mit ca. 25% in Nord-Ostdeutschland.

Dabei verzeichneten die Fotografen in Nord-Ostdeutschland mit durchschnittlich ca. 35% den höchsten Umsatzverlust. Die Fotografen in Hessen mit durchschnittlich 25% verzeichneten dagegen den geringsten Verlust.
Den höchsten Umsatzzuwachs erzielten im Zeitraum 2013 – 2015 in ihrer Portraitfotografie die Fotografen in Norddeutschland mit durchschnittlich ca. 34%; den geringsten Umsatzzuwachs gab es bei den Fotografen in Rheinland-Pfalz + Saarland mit durchschnittlich ca. 24%.

 

 

A. Ja 144 25,9 %
B. Nein 292 52,4 %
C. Ich weiß nicht. 121 21,7 %
D. Ich fotografiere keine Portraitaufträge. 21


Über 52%! aller Fotografen glauben, dass die Portraitfotografie, als hauptberufliche Tätigkeit, KEINE wirtschaftlich lohnende Zukunft mehr hat.

 

 

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Zufriedenheit NUR bei der Hochzeitsfotografie 2013-2015

 

frage41

A. Sehr zufrieden 73 14.3 %
B. Zufrieden 150 30.0 %
C. Weniger zufrieden 144 28.2 %
D. Gar nicht zufrieden 133 27.5 %

 

Mit dem geschäftlichen Verlauf ihrer Hochzeitsfotografie für den Zeitraum 2013 – 2015 waren 44% aller Fotografen zufrieden – 56% waren dagegen unzufrieden.
Auffällig hierbei der extrem hohe Wert der Fotografen, die „gar nicht zufrieden“ waren mit 28%.

Nach Regionen sortiert ergibt sich folgendes Ergebnis – ZUFRIEDEN mit ihrer Hochzeitsfotografie waren in …

Ostdeutschland (mit Thüringen + Sachsen + Sachsen-Anhalt) 47%
Norddeutschland (mit Niedersachsen + Schleswig-Holstein + Hamburg + Bremen) 46%
Nord-Ostdeutschland (mit Mecklenburg-Vorpommern + Brandenburg + Berlin) 44%
Hessen 44%
Nordrhein-Westfalen 43%
Bayern 43%
Baden-Württemberg 42%
Rheinland-Pfalz + Saarland 31%
Ausland (vornehmlich Fotografen aus Österreich und der Schweiz) 67%

Überraschend hier der schlechte Wert für die Region Rheinland-Pfalz + Saarland. Ansonsten liegen in den anderen deutschen Regionen die ermittelten Werte nicht weit auseinander. In keiner Region liegt die Zufriedenheit bei dem geschäftlichen Verlauf der Hochzeitsfotografie über 50%, nur bei den Fotografen aus dem Ausland sind mehr als 2/3 zufrieden mit ihrem Hochzeitsgeschäft.

 

A. Gar nicht. Sie ist in etwa gleich geblieben. 96 18,9 %
B. Sie ist extrem gestiegen – über 50%. 22 4,3 %
C. Sie ist deutlich gestiegen – über 25%. 47 9,3 %
D. Sie ist gestiegen – über 10%. 52 10,3 %
E. Sie ist rückläufig – über 10%. 102 20,1 %
F. Sie ist deutlich rückläufig – über 25%. 101 19,9 %
G. Sie ist extrem rückläufig – über 50%. 87 17,2 %
H. Ich fotografiere keine Hochzeitsaufträge. 43
I. Ich bin noch keine 3 Jahre selbstständig. 21
J. Das weiß ich nicht. 5


Im Zeitraum 2013 – 2015 sind die Kundenzahlen bei 19% aller Fotografen in der Hochzeitsfotografie etwa gleich geblieben.

Bei 24% der Fotografen sind die Kundenzahlen um durchschnittlich 33% gestiegen.
Bei 57%! der Fotografen sind die Kundenzahlen um durchschnittlich 40%! zurück gegangen.

Deutlich mehr als doppelt so viel Fotografen haben zurückgehende Kundenzahlen gegenüber jenen Fotografen, bei denen die Kundenzahlen steigen.

Der Verlust von ca. 40% der Kunden bei 57% der Fotografen in der Hochzeitsfotografie während eines Zeitraums von nur 3 Jahren zeigt die extreme Veränderung in diesem Marktsegment.

Für 2016 erwarten 37% der Fotografen gleichbleibende Kundenzahlen bei ihrer Hochzeitsfotografie – 21% steigende Kundenzahlen und 42% erwarten auch für 2016 weniger Kunden.

 

 

Wie ist die Entwicklung der Kundenzahlen im Zeitraum 2013 – 2015 nun in den einzelnen Bundesländern / Regionen verlaufen? War die Entwicklung einheitlich oder gab es hier größere Unterschiede?

 

Verluste und Gewinne bei ihren Kundenzahlen in der Hochzeitsfotografie hatten in …

weniger Kunden mehr Kunden Kundenzahl etwa unverändert
Bayern 58% 28% 14%
Fotografen in Bayern, die weniger Kunden hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 41% ihrer Kunden. Dagegen hatten die Fotografen, bei denen mehr Kunden kamen, einen Zuwachs von durchschnittlich 35% in diesem Zeitraum.
Rheinland-Pfalz + Saarland 70% 15% 15%
Fotografen in Rheinland-Pfalz + Saarland, die weniger Kunden hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 46% ihrer Kunden. Dagegen hatten die Fotografen, bei denen mehr Kunden kamen, einen Zuwachs von durchschnittlich 34% in diesem Zeitraum.
Nord-Ostdeutschland (BE+BB+MV) 62% 27% 12%
Fotografen in Nord-Ostdeutschland, die weniger Kunden hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 49% ihrer Kunden. Dagegen hatten die Fotografen, bei denen mehr Kunden kamen, einen Zuwachs von durchschnittlich 29% in diesem Zeitraum.
NRW 51% 30% 19%
Fotografen in NRW, die weniger Kunden hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 34% ihrer Kunden. Dagegen hatten die Fotografen, bei denen mehr Kunden kamen, einen Zuwachs von durchschnittlich 30% in diesem Zeitraum.
Baden-Württemberg 61% 21% 18%
Fotografen in BW, die weniger Kunden hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 36% ihrer Kunden. Dagegen hatten die Fotografen, bei denen mehr Kunden kamen, einen Zuwachs von durchschnittlich 31% in diesem Zeitraum.
Hessen 59% 26% 15%
Fotografen in Hessen, die weniger Kunden hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 45% ihrer Kunden. Dagegen hatten die Fotografen, bei denen mehr Kunden kamen, einen Zuwachs von durchschnittlich 30% in diesem Zeitraum.
Ostdeutschland (TH+ST+SN) 58% 14% 28%
Fotografen in Ostdeutschland, die weniger Kunden hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 37% ihrer Kunden. Dagegen hatten die Fotografen, bei denen mehr Kunden kamen, einen Zuwachs von durchschnittlich 39% in diesem Zeitraum.
Norddeutschland (HH+HB+NI+SH) 56% 19% 25%
Fotografen in Norddeutschland, die weniger Kunden hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 35% ihrer Kunden. Dagegen hatten die Fotografen, bei denen mehr Kunden kamen, einen Zuwachs von durchschnittlich 34% in diesem Zeitraum.


Keine andere Statistik verdeutlicht mehr, wie sich in den letzten Jahren durch die Digitalisierung der Fotografie und den Zustrom neuer Fotografen Kundenstrukturen verändern, sogar wegbrechen. Die Verteilung der Hochzeitskunden auf immer mehr Anbieter und eine technisch vereinfachte Fotografie, die es auch semi-professionellen Fotografen gestattet  auf diesem Markt tätig zu werden, führen zu hohen Kundenverlusten bei den etablierten Hochzeitsfotografen.

 

Verlust / Gewinn an Kunden in der Hochzeitsfotografie:

In der Region Rheinland-Pfalz + Saarland mussten ca. 70%  aller Fotografen einen Verlust an Kunden in ihrer Hochzeitsfotografie verkraften. Den geringsten Wert mit ca. 51% aller Fotografen gab es in NRW.
Die größte Zahl an Fotografen, die mehr Kunden akquirieren konnten, gab es in NRW mit ca. 30%. Die niedrigste Zahl an Fotografen, die Neukunden für ihre Hochzeitsfotografie gewinnen konnten, gab es mit ca. 14% in Ostdeutschland.

Dabei verloren die Fotografen in Nord-Ostdeutschland mit durchschnittlich ca. 49% die meisten Kunden – die Fotografen in NRW hatten mit durchschnittlich 34% den geringsten Kundenverlust.
Den höchsten Kundenzuwachs erzielten im Zeitraum 2013 – 2015 in ihrer Hochzeitsfotografie die Fotografen in Ostdeutschland mit durchschnittlich ca. 39%. Den geringsten Kundenzuwachs gab es bei den Fotografen in Nord-Ostdeutschland mit durchschnittlich ca. 29%.
 

Insgesamt ist festzustellen, dass in allen Regionen und Bundesländern im Zeitraum 2013 – 2015 mehr als 50% aller Fotografen Kundenverluste in ihrer Hochzeitsfotografie zu verzeichnen hatten.

 

 

 

A. Gar nicht. Sie sind in etwa gleich geblieben. 79 15,8 %
B. Sie sind extrem gestiegen – über 50%. 31 6,2 %
C. Sie sind deutlich gestiegen – über 25%. 55 11,0 %
D. Sie sind gestiegen – über 10%. 80 15.9 %
E. Sie sind rückläufig – über 10%. 97 19,3 %
F. Sie sind deutlich rückläufig – über 25%. 91 18,1 %
G. Sie sind extrem rückläufig – über 50%. 71 14,1 %
H. Ich fotografiere keine Hochzeitsaufträge. 44
I. Ich bin noch keine 3 Jahre selbstständig. 20
J. Das weiß ich nicht. 7


Im Zeitraum 2013 – 2015 sind die Umsätze bei 16% aller Fotografen in der Hochzeitsfotografie etwa gleich geblieben.

Bei 33% der Fotografen sind die Umsätze um durchschnittlich 32% gestiegen.
Bei 52%! der Fotografen sind die Umsätze um durchschnittlich 38%! zurück gegangen.

Die Anzahl der Fotografen, die in diesem Zeitraum Verluste beim Umsatz hinzunehmen hatten, liegt um 58% höher gegenüber den Fotografen, bei denen die Umsätze steigen.

Für 2016 erwarten 32% der Fotografen gleichbleibende Umsätze bei ihrer Hochzeitsfotografie, 23% erwarten steigende Umsätze und 45%! erwarten auch für 2016 weniger Umsatz.

 

 

Wie ist die Entwicklung des Umsatz im Zeitraum 2013 – 2015 nun in den einzelnen Bundesländern / Regionen verlaufen? War die Entwicklung einheitlich oder gab es hier größere Unterschiede?

Verluste und Gewinne beim ihrem Umsatz in der Hochzeitsfotografie hatten in …

weniger Umsatz mehr Umsatz Umsatz etwa unverändert
Bayern 53% 30% 17%
Fotografen in Bayern, die weniger Umsatz hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich ca. 39% ihres Umsatzes. Dagegen hatten die Fotografen, die ihren Umsatz steigern konnten, einen Zuwachs von durchschnittlich ca. 36% in diesem Zeitraum.
Rheinland-Pfalz + Saarland 68% 28% 4%
Fotografen in Rheinland-Pfalz+Saarland, die weniger Umsatz hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 39% ihres Umsatzes. Dagegen hatten die Fotografen, die ihren Umsatz steigern konnten, einen Zuwachs von durchschnittlich 28% in diesem Zeitraum.
Nord-Ostdeutschland (BE+BB+MV) 52% 37% 12%
Fotografen in Nord-Ostdeutschland, die weniger Umsatz hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 35% ihres Umsatzes. Dagegen hatten die Fotografen, die ihren Umsatz steigern konnten, einen Zuwachs von durchschnittlich 26% in diesem Zeitraum.
NRW 47% 40% 13%
Fotografen in NRW, die weniger Umsatz hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 35% ihres Umsatzes. Dagegen hatten die Fotografen, die ihren Umsatz steigern konnten, einen Zuwachs von durchschnittlich 30% in diesem Zeitraum.
Baden-Württemberg 58% 24% 18%
Fotografen in BW, die weniger Umsatz hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 28% ihres Umsatzes. Dagegen hatten die Fotografen, die ihren Umsatz steigern konnten, einen Zuwachs von durchschnittlich 29% in diesem Zeitraum.
Hessen 56% 30% 14%
Fotografen in Hessen, die weniger Umsatz hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 34% ihres Umsatzes. Dagegen hatten die Fotografen, die ihren Umsatz steigern konnten, einen Zuwachs von durchschnittlich 33% in diesem Zeitraum.
Ostdeutschland (TH+ST+SN) 49% 34% 17%
Fotografen in Ostdeutschland, die weniger Umsatz hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 35% ihres Umsates. Dagegen hatten die Fotografen, die ihren Umsatz steigern konnten, einen Zuwachs von durchschnittlich 31% in diesem Zeitraum.
Norddeutschland (HH+HB+NI+SH) 48% 32% 20%
Fotografen in Norddeutschland, die weniger Umsatz hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 35% ihres Umsatzes. Dagegen hatten die Fotografen, die ihren Umsatz steigern konnten, einen Zuwachs von durchschnittlich 34% in diesem Zeitraum.

Die Umsatzverluste fallen in der Hochzeitsfotografie geringer aus, als die Kundenverluste. Es gelingt einigen Fotografen die Kundenrückgänge durch höhere Umsätze mit den verbliebenen Kunden zu kompensieren.

Verlust / Gewinn beim Umsatz in der Hochzeitsfotografie:

In der Region Rheinland-Pfalz + Saarland mussten ca. 68% aller Fotografen Umsatzverluste in der Hochzeitsfotografie verkraften. Den geringsten Wert mit ca. 47% aller Fotografen gab es hierbei in NRW.
Die größte Zahl an Fotografen, die einen Umsatzzuwachs erzielen konnte, gab es in NRW mit ca. 40%. Die niedrigste Zahl an Fotografen mit einem Umsatz-Plus gab es mit ca. 24% in Baden-Württemberg.

Dabei verzeichneten die Fotografen aus Rheinland-Pfalz + Saarland und Bayern mit durchschnittlich ca. 39% den höchsten Umsatzverlust – die Fotografen aus Baden-Württemberg mit durchschnittlich 28% den geringsten Verlust.
Den höchsten Umsatzzuwachs erzielten im Zeitraum 2013 – 2015 in ihrer Hochzeitsfotografie die Fotografen aus Bayern mit durchschnittlich ca. 36%. Den geringsten Umsatzzuwachs gab es bei den Fotografen in Nord-Ostdeutschland mit durchschnittlich ca. 26%.

(Um Missverständnissen vorzubeugen: Bei allen Fotografen in Bayern mit einem Umsatzverlust betrug dieser durchschnittlich ca. 39%. Bei allen Fotografen, die in Bayern einen Umsatzzuwachs hatten, betrug dieser durchschnittlich ca. 36%.)

 

A. Ja 193 36,0 %
B. Nein 215 40,0%
C. Ich weiß nicht. 130 24,0 %
D. Ich fotografiere keine Hochzeitsaufträge. 42


40%! aller Fotografen glauben, dass die Hochzeitsfotografie als hauptberufliche Tätigkeit KEINE wirtschaftlich lohnende Zukunft  hat.

 

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Zufriedenheit NUR bei der Business- und Werbefotografie 2013 – 2015

frage46

 

A. Sehr zufrieden 56 13.2 %
B. Zufrieden 232 55.1 %
C. Weniger zufrieden 99 23.4 %
D. Gar nicht zufrieden 35 8.3 %


Mit dem geschäftlichen Verlauf ihrer Business- und Werbefotografie für den Zeitraum 2013 – 2015 waren 68% aller Fotografen zufrieden. 32% waren dagegen unzufrieden.

Nach Regionen sortiert ergibt sich folgendes Ergebnis – ZUFRIEDEN mit der Business- und Werbefotografie waren in …

Bayern 75%
Hessen 73%
Rheinland-Pfalz + Saarland 71%
Baden-Württemberg 67%
Norddeutschland (mit Niedersachsen + Schleswig-Holstein + Hamburg + Bremen) 66%
Nordrhein-Westfalen 65%
Ostdeutschland (mit Thüringen + Sachsen + Sachsen-Anhalt) 62%
Nord-Ostdeutschland (mit Mecklenburg-Vorpommern + Brandenburg + Berlin) 54%
Ausland (vornehmlich Fotografen aus Österreich und der Schweiz) 79%

Der Zufriedenheitswert mit dem geschäftlichen Verlauf der Business- und Werbefotografie in den letzten drei Geschäftsjahren ist hoch und liegt in allen Regionen sehr deutlich über 50%.

 

 

 

 

A. Gar nicht. Sie ist in etwa gleich geblieben. 130 31,3 %
B. Sie ist extrem gestiegen – über 50%. 17 4,1%
C. Sie ist deutlich gestiegen – über 25%. 61  14,7%
D. Sie ist gestiegen – über 10%. 122 29,3 %
E. Sie ist rückläufig – über 10%. 46 11,1 %
F. Sie ist deutlich rückläufig – über 25%. 23 5,5 %
G. Sie ist extrem rückläufig – über 50%. 17 4,1 %
H. Ich fotografiere keine Business- und Werbeaufträge. 106
I. Ich bin noch keine 3 Jahre selbstständig. 21
J. Das weiß ich nicht. 19


Im Zeitraum 2013 – 2015 sind die Kundenzahlen bei 31% aller Fotografen in der Business- und Werbefotografie etwa gleich geblieben.

Bei 52%! der Fotografen sind die Kundenzahlen um durchschnittlich 27%! gestiegen.
Bei 21% der Fotografen sind die Kundenzahlen um durchschnittlich 32% zurück gegangen.

Die Anzahl der Fotografen, die in diesem Zeitraum  steigende Kundenzahlen hatten, liegt um 147% höher gegenüber den Fotografen, bei denen die Kundenzahlen zurück gingen.
Der Anstieg von 27% der Kunden bei 53% der Fotografen in der Business- und Werbefotografie während eines Zeitraums von nur 3 Jahren zeigt ein großes Entwicklungspotential in diesem Marktsegment.

Für 2016 erwarten 47% der Fotografen gleichbleibende Kundenzahlen bei ihrer Business und Werbefotografie. 38% erwarten steigende Kundenzahlen und nur 15% erwarten auch für 2016 weniger Kunden.

 

 

Wie ist die Entwicklung der Kundenzahlen im Zeitraum 2013 – 2015 nun in den einzelnen Bundesländern / Regionen verlaufen? War die Entwicklung einheitlich oder gab es hier größere Unterschiede?

Verluste und Gewinne bei ihren Kundenzahlen in der Business- und Werbefotografie hatten in …

weniger Kunden mehr Kunden Kundenzahl etwa unverändert
Bayern 22% 49% 29%
Fotografen in Bayern, die weniger Kunden hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 33% ihrer Kunden. Dagegen hatten die Fotografen, bei denen mehr Kunden kamen, einen Zuwachs von durchschnittlich 34% in diesem Zeitraum.
Rheinland-Pfalz + Saarland 17% 53% 30%
Fotografen in Rheinland-Pfalz + Saarland, die weniger Kunden hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 44% ihrer Kunden. Dagegen hatten die Fotografen, bei denen mehr Kunden kamen, einen Zuwachs von durchschnittlich 33% in diesem Zeitraum.
Nord-Ostdeutschland (BE+BB+MV) 37% 33% 30%
Fotografen in Nord-Ostdeutschland, die weniger Kunden hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 31% ihrer Kunden. Dagegen hatten die Fotografen, bei denen mehr Kunden kamen, einen Zuwachs von durchschnittlich 22% in diesem Zeitraum.
NRW 17% 53% 30%
Fotografen in NRW, die weniger Kunden hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 33% ihrer Kunden. Dagegen hatten die Fotografen, bei denen mehr Kunden kamen, einen Zuwachs von durchschnittlich 23% in diesem Zeitraum.
Baden-Württemberg 25% 52% 23%
Fotografen in BW, die weniger Kunden hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 28% ihrer Kunden. Dagegen hatten die Fotografen, bei denen mehr Kunden kamen, einen Zuwachs von durchschnittlich 29% in diesem Zeitraum.
Hessen 13% 55% 32%
Fotografen in Hessen, die weniger Kunden hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 40% ihrer Kunden. Dagegen hatten die Fotografen, bei denen mehr Kunden kamen, einen Zuwachs von durchschnittlich 26% in diesem Zeitraum.
Ostdeutschland (TH+ST+SN) 24% 41% 35%
Fotografen in Ostdeutschland, die weniger Kunden hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 29% ihrer Kunden. Dagegen hatten die Fotografen, bei denen mehr Kunden kamen, einen Zuwachs von durchschnittlich 26% in diesem Zeitraum.
Norddeutschland (HH+HB+NI+SH) 23% 55% 22%
Fotografen in Norddeutschland, die weniger Kunden hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 29% ihrer Kunden. Dagegen hatten die Fotografen, bei denen mehr Kunden kamen, einen Zuwachs von durchschnittlich 27% in diesem Zeitraum.

 

Bis auf die Region Nord-Ostdeutschland liegen die Kundenzuwächse in der Business- und Werbefotografie im Zeitraum 2013 – 2015 in allen Regionen deutlich über den Kundenverlusten.

Verlust / Gewinn an Kunden in der Business- und Werbefotografie:

In der Region Nord-Ostdeutschland mussten ca. 37%  aller Fotografen einen Verlust an Kunden in ihrer Business- und Werbefotografie verkraften. Den geringsten Wert mit ca. 13% aller Fotografen gab es in Hessen.
Die größte Zahl an Fotografen, die mehr Kunden akquirieren konnten, gab es in Hessen und Norddeutschland mit ca. 55%.
Die niedrigste Zahl an Fotografen, die Neukunden für ihr Business- und Werbefotografie gewinnen konnten, gab es mit ca. 33% in Nord-Ostdeutschland.

Dabei verloren die Fotografen aus Rheinland-Pfalz + Saarland mit durchschnittlich ca. 44% die meisten Kunden. Die Fotografen in Baden-Württemberg hatten mit durchschnittlich ca. 28% den geringsten Kundenverlust.
Den höchsten Kundenzuwachs erzielten im Zeitraum 2013 – 2015 in ihrer Business- und Werbefotografie die Fotografen aus Bayern mit durchschnittlich ca. 34%. Den geringsten Kundenzuwachs gab es bei den Fotografen in Nord-Ostdeutschland mit durchschnittlich ca. 22%.

 

A. Gar nicht. Sie sind in etwa gleich geblieben. 113 27,6%
B. Sie sind extrem gestiegen – über 50%. 18 4,4%
C. Sie sind deutlich gestiegen – über 25%. 72 17,6%
D. Sie sind gestiegen – über 10%. 119 29,0%
E. Sie sind rückläufig – über 10%. 44 10,7%
F. Sie sind deutlich rückläufig – über 25%. 23 5,6%
G. Sie sind extrem rückläufig – über 50%. 21 5,1%
H. Ich fotografiere keine Aufträge in der Business-und Werbefotografie. 105
I. Ich bin noch keine 3 Jahre selbstständig. 22
J. Das weiß ich nicht. 24


Im Zeitraum 2013 – 2015 sind die Umsätze bei 28% aller Fotografen in der Business-und Werbefotografie etwa gleich geblieben.

Bei 52!% der Fotografen sind die Umsätze um durchschnittlich 30%! gestiegen.
Bei 21% der Fotografen sind die Umsätze um durchschnittlich 35% zurück gegangen.

Die Anzahl der Fotografen, die in diesem Zeitraum Gewinne beim Umsatz erzielt hatten, liegt um 143% höher gegenüber den Fotografen, die Umsatzverluste zu verzeichnen hatten.

Für 2016 erwarten 48% der Fotografen gleichbleibende Umsätze bei ihrer Business- und Werbefotografie. 33% erwarten steigende Umsätze und 19% erwarten für 2016 weniger Umsatz.

 

 

Wie ist die Entwicklung des Umsatzes im Zeitraum 2013 – 2015 nun in den einzelnen Bundesländern / Regionen verlaufen – einheitlich oder gab es hier größere Unterschiede?

Verluste und Gewinne beim ihrem Umsatz in der Business- und Werbefotografie hatten in …

 

weniger Umsatz mehr Umsatz Umsatz etwa unverändert
Bayern 22% 54% 25%
Fotografen in Bayern, die weniger Umsatz hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich ca. 39% ihres Umsatzes. Dagegen hatten die Fotografen, die ihren Umsatz steigern konnten, einen Zuwachs von durchschnittlich ca. 35% in diesem Zeitraum.
Rheinland-Pfalz + Saarland 17% 46% 38%
Fotografen in Rheinland-Pfalz+Saarland, die weniger Umsatz hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 38% ihres Umsatzes. Dagegen hatten die Fotografen, die ihren Umsatz steigern konnten, einen Zuwachs von durchschnittlich 27% in diesem Zeitraum.
Nord-Ostdeutschland (BE+BB+MV) 37% 33% 30%
Fotografen in Nord-Ostdeutschland, die weniger Umsatz hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 27% ihres Umsatzes – dagegen hatten die Fotografen, die ihren Umsatz steigern konnten, einen Zuwachs von durchschnittlich 25% in diesem Zeitraum.
NRW 17% 55% 28%
Fotografen in NRW, die weniger Umsatz hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich ca. 38% ihres Umsatzes. Dagegen hatten die Fotografen, die ihren Umsatz steigern konnten, einen Zuwachs von durchschnittlich ca. 24% in diesem Zeitraum.
Baden-Württemberg 22% 57% 21%
Fotografen in BW, die weniger Umsatz hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich ca. 31% ihres Umsatzes. Dagegen hatten die Fotografen, die ihren Umsatz steigern konnten, einen Zuwachs von durchschnittlich ca. 27% in diesem Zeitraum.
Hessen 13% 57% 30%
Fotografen in Hessen, die weniger Umsatz hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 34% ihres Umsatzes. Dagegen hatten die Fotografen, die ihren Umsatz steigern konnten, einen Zuwachs von durchschnittlich 33% in diesem Zeitraum.
Ostdeutschland (TH+ST+SN) 24% 43% 32%
Fotografen in Ostdeutschland, die weniger Umsatz hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 29% ihres Umsatzes. Dagegen hatten die Fotografen, die ihren Umsatz steigern konnten, einen Zuwachs von durchschnittlich 29% in diesem Zeitraum.
Norddeutschland (HH+HB+NI+SH) 28% 54% 18%
Fotografen in Norddeutschland, die weniger Umsatz hatten, verloren in dem Zeitraum 2013 – 2015 durchschnittlich 32% ihres Umsatzes – dagegen hatten die Fotografen, die ihren Umsatz steigern konnten, einen Zuwachs von durchschnittlich 30% in diesem Zeitraum.

Deutliche Umsatzzuwächse bei den meisten Fotografen im Zeitraum 2013-2015 in der Business- und Werbefotografie.

Verlust / Gewinn beim Umsatz in der Business- und Werbefotografie:

In der Region Nord-Ostdeutschland mussten ca. 37% aller Fotografen Umsatzverluste in der Business- und Werbefotografie verkraften. Den geringsten Wert mit ca. 13% aller Fotografen gab es hier in Hessen.
Die größte Zahl an Fotografen, die einen Umsatzzuwachs erzielen konnte, gab es in Hessen und Baden-Württemberg mit ca. 57%. Die niedrigste Zahl an Fotografen mit einem Umsatz-Plus gab es mit ca. 33% in Nord-Ostdeutschland.

Dabei verzeichneten die Fotografen aus Bayern mit durchschnittlich ca. 39% den höchsten Umsatzverlust und die Fotografen aus Nord-Ostdeutschland mit durchschnittlich 27% den geringsten Verlust.
Den höchsten Umsatzzuwachs erzielten im Zeitraum 2013 – 2015 in ihrer Business- und Werbefotografie die Fotografen aus Bayern mit durchschnittlich ca. 35%. Den geringsten Umsatzzuwachs gab es bei den Fotografen aus NRW mit durchschnittlich ca. 24%.

(Um Missverständnissen vorzubeugen: Bei allen Fotografen in Bayern mit einem Umsatzverlust betrug dieser durchschnittlich ca. 39%. Bei allen Fotografen, die in Bayern einen Umsatzzuwachs hatten, betrug dieser durchschnittlich ca. 35%.)

 


A. Ja 238 50,2 %
B. Nein 112 23,6 %
C. Ich weiß nicht. 124 26,2 %
D. Ich fotografiere keine Aufträge in der Business- und Werbefotografie. 87


50%! aller Fotografen glauben, dass die Business und Werbefotografie als hauptberufliche Tätigkeit eine wirtschaftlich lohnende Zukunft hat.

 

 

 

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Zwei allgemeine Fragen

A. Ja 266 45.7 %
B. Nein 193 33.2 %
C. Ich weiß nicht. 123 21.1 %


Obwohl die Photokina nicht mehr den Stellenwert vergangener Jahre hat, wollen dennoch 46% der Fotografen sie auch in diesem Jahr wieder besuchen.

 

 

A. Ja 469 80.7 %
B. Nein 29 5.0 %
C. Ich weiß nicht 83 14.3 %


81% aller Fotografen, die sich an dieser Umfrage beteiligt haben, halten solche Umfragen für sinnvoll.

 

Ende der Umfrage

Umfrage: Copyright by bund professioneller portraitfotografen (bpp)-Geschäftsstelle / Michael Belz
                     DE- 50321 Brühl – Engeldorferstr.25 – Tel. 0049 (0) 2232 5793990 – Mail: info@b-p-p.info


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